Daten zum Patentinformationszentrum (PIZ)

 

Mit Beginn eines einheitlichen deutschen Patentwesens 1877 wurde in der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe die Patentsammlung in Darmstadt gestartet.

Ab Ende der 80er Jahre Entwicklung der Patentschriftenauslegestelle zum Patentinformationszentrum als moderner Dienstleister im Bereich des geistigen Eigentums mit Einführung kostenpflichtiger Recherchen.

Das PIZ ist seit 2000 Teil der TU Darmstadt und der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB). Es wird gefördert vom Europäischen Sozialfond (Förderung des regionalen Technologietransfers) und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL).

Leiter: Rudolf Nickels

Herr Nickels ist ebenfalls Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Patentinformationszentren e. V.

 

Die Ursprünge des Patentinformationszentrums (PIZ) gehen bis 1877 zurück. 1989 wurde ein Modellprojekt des Bundesministerium für Wirtschaft gestartet, um die damaligen Patentschriften-Auslegestellen mit Personal- und Sachmitteln fördern, um die bisher vor allem mit konventionellen Mitteln arbeitenden Auslegestellen mit den neuen EDV- gestützten Recherchemöglichkeiten auszustatten. Patente in Papierform wurden abgelöst von Mikrofilmlochkarten, CD-ROMs und schließlich speziellen Datenbanken wie wir sie heute auch im Internet finden.

 

Das Land Hessen mit dem zuständigen Ministerium für Wissenschaft und Kunst als damaligem Träger des Patentinformationszentrums war bereit, in einem mehrjährigen finanziell geförderten Modellvorhaben die Marktfähigkeit des neuen Dienstleistungsangebotes zu kostendeckenden Preisen zu untersuchen und zu unterstützen. Daran sollten auch die Nutzer des Patentinformationszentrums mit materieller und ideeller Unterstützung im Rahmen eines Fördervereins  beteiligt werden.

 

Die Arbeit des PIZ - als inzwischen autorisierter Kooperationspartner des deutschen Patent- und Markenamtes in München - besteht in der Information der Öffentlichkeit zu den Schutzmöglichkeiten von Eigenentwicklungen und kreativen Leistungen. Dies erfordert eine individuelle und vertrauliche Beratung zu den Grundlagen, eine Betreuung bei RechercheanfragenUnterstützung bei der Entwicklung einer Patent- oder Schutzrechtsstrategie und die Vermittlung von weiteren Kooperationspartnern wenn es um die Vermarktung des Produktes geht.

 

Heute zeigt sich das PIZ als moderner Dienstleister mit eigenen Programmentwicklungen zum Patentmanagement,
Rechercheunterstützung am Arbeitsplatz-PC und kompetenter Ansprechpartner und Unterstützer für die diversen Recherchen nach neuen Entwicklungen, Konkurrenzfirmen, Einspruchsverfahren und Rechtstandsauskünften.

 

Das PIZ ist eingebunden in das europäische Netzwerk der Patentinformationseinrichtungen, den PATLIB-Zentren.