10. Patentforum - Kann man Innovationskompetenz erlernen?

 

Der Dekan der Wilhelm Büchner Hochschule, Herr Dr. Paul Nikodemus, gewährte den 35 Teilnehmern Einblick in die Produktion der Studienunterlagen. Diese werden für alle Studierenden vollautomatisch ausgedruckt und ausgeliefert.
 
                                
 
Zurzeit nehmen 5000 Studierende die Angebote des Fernstudiums wahr, wobei die Regelstudienzeit für den Master 24 Monate beträgt. Im Innovations- und Technologiemanagement kann man eine Vertiefung in einem der beiden Bereiche oder im Qualitätsmanagement wählen. Es folgt ein Projekt-Studium und eine Abschlussarbeit. Zugangsvoraussetzung ist ein Ingenieursstudium. Ebenfalls angeboten werden Zertifikatslehrgänge zum Technologiemanagement mit entsprechenden Schwerpunkten.
 
Frau Dr. Engelhardt und Herr Dr. Lohmann zeigten im Anschluss die Möglichkeiten der Zertifikats-Lehrgänge an der IHK auf. An  sechs Wochenenden werden unternehmensspezifische Prozesse, Systematiken und Methoden zum Management von Innovationen im Unternehmen vermittelt. Lehrgänge zur Erlangung eines Methodenpasses behandeln Themen wie Quality Engineering oder Produktentstehungsmechanismen. 
 
 
Nach einer aktuellen Studie von Prof. Stephan aus Marburg haben nur 20-25% der Klein- oder Mittelunternehmen ein systematisches Innovationsmanagement etabliert. Die IHK Innovationsberatung leistet hier Unterstützung und bietet vielfältige Angebote und Workshops.
 
 
Direkt aus der Praxis berichtete Herr Seger über die Ergebnisse seiner Diplomarbeit zur Entwicklung von effektiven Solarmodulen. Der Vortrag beinhaltete Innovationskosten, Versuchsaufbauten, und die Vorstellung einer eingereichten Patentanmeldung.
 
Im Namen des Förderkreises Patentinformationszentrum Darmstadt e.V.  bedanke ich mich bei allen Mitwirkenden für die interessanten Vorträge und freue mich schon auf unser nächstes Treffen zum Patentforum in 2012 - www.main-patentforum.de eingereichten Patentanmeldung.
 
Dipl.-Ing. Angelika Zinßer